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5 Dinge, die wir uns vom Spotify Jahresrückblick abschauen können

Lesezeit: 5 Min.

Vor kurzem war es wieder so weit, der Spotify Jahresrückblick, der unsere musikalischen Vorlieben der letzten zwölf Monate präsentiert, wurde veröffentlicht. Auf Social Media gab es einen regelrechten Boom, besonders auf Instagram wurde der Jahresrückblick fleißig von den Spotify Usern in ihren Stories geteilt. Es wurde darüber gesprochen, gelacht und das Wichtigste: Der Content wurde geteilt.

„Sharing is caring“, das wissen wir bereits. So kannst du auch in unserem Blogbeitrag „Content-Upcycling: 3 Tipps um mehr aus deinem Content zu holen“ Tipps finden, um deine bestehenden Inhalte aufzupeppen. Doch worauf kommt es eigentlich an, was steckt hinter dem Erfolg des Jahresrückblickes und was können wir aus Content- und Social Media Marketing-Sicht daraus lernen? Wir haben für dich fünf Punkte zusammengefasst, die genau diese Fragen beantworten und dir helfen, deinen Content „teilbarer“ zu machen.

1. Mehrwert

Der Content muss für den User einen Mehrwert haben, damit er diesen teilt. Eine schnelle Lesbarkeit, eine klare Übersicht und das Potenzial, sich als User selbst darzustellen, spielen dabei eine große Rolle. Beiträge, die den User in irgendeiner Form unterhalten, werden geteilt. Das können unter anderem Memes, Foto- oder Blogbeiträge, GIFs oder Spruchbilder sein. Spotify setzte diese Voraussetzungen geschickt um: So wird der Nutzer in der App durch eine personalisierte Animation geführt, welche Statistiken über das Streamingverhalten und den Musikgeschmack beinhaltet. Außerdem ist ein kleines Quiz inkludiert, wo der User unter anderem erraten kann, welchen Musikkünstler er am öftesten gehört hat. Am Ende des Videos wird nochmal veranschaulicht, wer die Lieblingskünstler und persönlichen Top Songs sind, wie hoch die Anzahl der gehörten Minuten ist und was das Lieblings-Musikgenre ist. Hierbei ruft Spotify jeweils auf, diese Übersicht auf Social Media zu teilen.

Screenshots des hausinternen Spotify Jahresrückblicks (15.12.2020)

2. Personalisierung

Um nochmals auf die Selbstdarstellung zurückzukommen. Durch den Jahresrückblick ermöglichte Spotfiy den Usern eine Bühne, auf der sie sich selbst und ihren Musikgeschmack ausdrücken und zur Schau stellen konnten. Jeder Jahresrückblick war auf den einzelnen User personalisiert und zugeschnitten. Die Personalisierung ist ebenfalls stark ausschlaggebend für den Mehrwert. Inhalte, die den User persönlich berühren, haben Mehrwert und werden somit geteilt. Diese Inhalte haben nicht nur für den User selbst einen Mehrwert, sondern er möchte auch andere daran teilhaben lassen. Good to know: Spotify hat heuer erstmalig Content bereitgestellt, den auch Personen einsehen konnten, die nicht User des Streamingdienstes sind. So konnte man zum ersten Mal die internationalen Highlights des Jahres aufrufen.

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3. Emotion

Ein weiteres Indiz für teilbaren Content sind Emotionen. Egal ob bei Text oder Bild, wenn beim User keine Emotionen hervorgerufen werden, wird er diesen Inhalt nicht teilen. Gerade beim Texten stehen dir bei der Content Produktion unendlich viele Möglichkeiten offen, um den User emotional zu berühren. Vor allem Humor ist dabei ein besonders wichtiger Aspekt. Auch hier hat der Streamingdienst Spotify Talent gezeigt. Wie man auf den Abbildungen erkennen kann, sind die Texte auf humorvolle Art und Weise geschrieben. Beim meist gehörten Song des Jahres wird „Mit diesem Song hast du alles überstanden“ ebenfalls versucht, den User emotional zu berühren. PS: Um Emotionen ein Stückchen stärker hervorzuheben, ist z.B. auch Musik ein gutes Hilfsmittel, um beispielsweise Animationen oder Videos noch „teilbarer“ zu machen. Wenn du noch Musik für deine Videos suchst, hol‘ dir Tipps aus unserem Blogbeitrag „7 Audio Lizenz-Plattformen für deinen Social Media Content“.

Screenshots des hausinternen Spotify Jahresrückblicks (15.12.2020)

4. Reaktionen und Memes

Abgesehen von der Masse, die den Jahresrückblick euphorisch auf ihren Social Media Kanälen geteilt hat, gab es natürlich auch vereinzelt Personen, die sich bewusst dem Hype widersetzt haben und mit satirischen Memes oder Twitter Posts ihre Reaktionen gezeigt haben. Bei weitem kein außergewöhnliches Phänomen, vor allem bei Themen, die auf Social Media massenhaft an Reaktion erzeugen. Doch Memes und satirische Twitter Posts sind keinesfalls als gänzlich negativ zu beurteilen, im Gegenteil. Schlussendlich wird der Content thematisiert, der mit deinem Unternehmen verbunden wird und somit automatisch in den Köpfen der User bleibt. Wie man anhand des Twitter Posts erkennen kann, wurden auch Apple Music und dessen User auf die Schippe genommen. Somit hat Spotify gleich zweimal gewonnen.

5. Multi-Channel Kampagne

Im Zuge des Jahresrückblicks hat der Streamingdienst eine Multi-Channel-Kampagne aufgesetzt. Hier wurden sowohl Out-of-Home-Platzierungen, digitale Kanäle und Social Media genutzt. In den Out-of-Home-Platzierungen wurden Motive ausgewählt, die Podcastern und Künstlern Dankbarkeit ausdrücken. Ergänzend dazu wurden weitere Motive einiger Ergebnisse des Jahresrückblicks auf humorvolle Weise dargestellt. Ein intelligenter Zug von Spotify, um Content, Streaming und das Unternehmen noch mehr im Mindset der User zu verankern. Daumen hoch!

Screenshot Bestandteil Out-of-Home Kampagne von Spotify

Fazit:

Natürlich ist es gerade für kleine Unternehmen schwer, all die aufgelisteten Tipps 1:1 umzusetzen. Der Case von Spotify dient vor allem dazu, dir Inspirationen und Hilfestellungen zu geben, um das Beste aus deinem Content herauszuholen und deine Inhalte für deine User „teilbar“ zu machen. Wichtig ist, dass diese Mehrwert und Emotion besitzen, um die User in einer Art und Weise zu unterhalten, sodass sie andere auf Social Media daran teilhaben lassen möchten. Tipps für die Produktion deines Contents haben wir dir in diesem Blogbeitrag zusammengefasst: „Mit diesen 4 kostenlosen Apps meisterst du deine Content-Produktion“.

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