7 Tipps für die Erstellung von erfolgreichen Werbeanzeigen im Facebook Business Manager

Lesezeit: 5 Min.

„Ohne Mediabudget läuft auf Facebook im Jahr 2018 nichts mehr“. Der Algorithmus spielt nur aus, was mit Geld gefüttert wird. Aus diesem Grund haben wir für dich 7 wichtige Tipps, die du bei der Erstellung einer Werbeanzeige im Business Manager (BM) unbedingt beachten solltest.

Vorweg möchten wir erwähnen, dass ein grundlegendes Verständnis der Funktionen des Facebook Business Managers (BM) nötig ist, um die folgenden Tipps erfolgreich anwenden zu können. Wenn du keine Erfahrung mit dem BM hast, empfehlen wir dir unser Social Media Marketing Intensiv-Bootcamp in Wien oder Zell am See – Kaprun. Dort erklären wir Schritt für Schritt, wie eine Werbeanzeige bzw. Kampagne erstellt werden sollte, wie du sie richtig gestaltest und an die optimale Zielgruppe ausspielst und natürlich noch vieles mehr.


  1. Kampagnenziel auswählen

Das Kampagnenziel ist für deine Werbeanzeige entscheidend! Denn umso besser das ausgewählte Kampagnenziel zu deiner Werbeanzeige passt, desto höher stuft Facebook die Relevanz deiner Werbeanzeige ein. Und Je höher die Relevanz deiner Werbeanzeige ist, desto besser (und kostengünstiger) wird sie an deine gewünschte Zielgruppe ausgespielt. Denn Facebook will, dass User NUR relevante Inhalte in ihrem Newsfeed sehen. Happy User = happy Facebook.

Hier ein kleines Beispiel:

Willst du dein Video über Facebook Ads auspielen, solltest du die Kampagne unbedingt auf Videoaufrufe optimieren. Willst du möglichst viele Kommentare und Likes bekommen, sollte die Kampagne auf Beitragsinteraktionen optimiert werden.

  1. Budget

Die Auswahl des richtigen Budgets ist ebenfalls nicht zu unterschätzen. Sind in deiner Zielgruppe beispielsweise mehr als 1 Million Menschen, reichen 10 Euro Budget nicht, um den gewünschten Erfolg der Werbeanzeige zu erzielen. Informiere dich über durchschnittliche TK-Preise und passe demnach dein Budget an. Oder passe die Zielgruppe deinem Budget an.

  1. Zielgruppe eingrenzen

Hier ist es wichtig, dass du festlegst, wen du mit dieser Werbeanzeige erreichen willst. Hast du beispielsweise ein Hotel und bietest dort „Urlaub mit Hund“ an, muss die Zielgruppe im ersten Schritt auf Personen, welche gerne auf Urlaub fahren, Reisen, oder die Region in der du dein Hotel für potentielle Gäste bewerben willst, eingegrenzt werden. Im nächsten Schritt willst du aber nur Personen erreichen, welche „einen Hund haben“ oder an „Hundeurlaub“ interessiert sind (UND-Verknüpfung). Deswegen grenzt du die Zielgruppe erneut weiter ein. Im letzten Schritt ist es wichtig, Personen, welche du auf keinen Fall erreichen möchtest auszuschließen. So erreichst du mit einigen Ein- und Ausschlusskriterien (UND- & ODER-Verknüpfungen) genau die Zielgruppe, die du möchtest.

  1. Sprachen bearbeiten

Bei der Eingrenzung der Zielgruppe, sollte immer auch eine Sprache eingestellt werden. Je nachdem in welchem Land du deine Werbeanzeige schalten möchtest. Für Österreich empfehlen wir „Deutsch“ und „Englisch alle“. Das bezieht sich immer auf die Sprache, mit welcher Facebook verwendet wird. Der Vorteil von Targetieren einer Sprache ist, dass viele Personen noch immer ohne Business Manager und über „Beitrag bewerben“ ihre Werbeanzeigen schalten. Dort wird nur eine vereinfachte Version der Möglichkeiten des Business Managers dargestellt und weiteres ist die Auswahl der Sprache nicht möglich. Bewirbst du deine Beiträge nun über den Business Manager und stellst eine Sprache ein, stichst du alle Personen aus, welche über „Beitrag bewerben“ ihre Werbeanzeige gesponsert haben. Genauere Infos und wie du das am besten umsetzen kannst, erhältst du ebenfalls in unserem Social Media Marketing Intensiv-Bootcamp.

  1. Die „richtige“ Platzierung wählen

Die Zielgruppenauswahl sollte mit der Platzierung übereinstimmen. Hält sich deine Zielgruppe mehr auf Instagram auf, dann ist die Wahl einer Instagram Platzierung (Stories oder Feed) vorteilhaft. Möchtest du beispielsweise eher eine ältere Zielgruppe ansprechen, erreichst du diese mit hoher Wahrscheinlichkeit über Facebook. Ebenso wichtig ist das Format deiner Anzeige – dieses muss für die ausspielenden Platzierung angepasst werden – immer kontrollieren bevor du eine Kampagne online schaltest.

  1. Bildauswahl & Bildtext

Dass Facebook Werbeanzeigen, welche Text auf einem Bild enthalten schlechter ausgespielt werden, ist bereits allgemein bekannt. Dies kann aber durch einen kleinen Trick umgangen werden, indem der Text schräg am Bild platziert wird.

  1. Call to Action (CTA) hinzufügen

Enthält dein beworbener Beitrag oder deine Werbeanzeige einen Link oder einen Aufruf (Nachricht senden), ist es wichtig einen CTA (Call to Action) hinzuzufügen. Somit können dich potentielle Kunden schnell und ohne große Umstände kontaktieren. Dabei solltest du immer darauf achten den „richtigen“ CTA zu verwenden. Bist du beispielsweise ein Hotel und möchtest deine Zimmer oder ein spezielles Angebot promoten, solltest du immer den CTA „Jetzt buchen“ wählen und beispielsweise NICHT „Mehr dazu“. Wähle immer einen starken CTA. Bei „Jetzt buchen“ hast du vielleicht weniger Klicks, aber die Personen, die klicken, buchen mit höherer Wahrscheinlichkeit (als „Mehr dazu“-Klicker).


 

Willst du unsere Blogbeiträge vor allen anderen lesen?
Dann melde dich JETZT hier zu unserer umundauf.at Post aka Newsletter an.

Du möchtest mehr Infos zum Thema Social Media Marketing? Oder dir fehlt noch die passende Strategie für 2019? Dann besuche einen unser Social Media Marketing Intensiv-Bootcamp in Wien oder Zell am See – Kaprun. Wir bieten auch individuelle Unternehmensschulungen in ganz Österreich an.

Melde Dich noch heute bei uns und starte mit deinem Unternehmen auf Social Media durch!

Du erreichst uns entweder via Kontaktformular oder per E-Mail unter hello@umundauf.at