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Bewegtbild als Social Media Marketing Trend 2020: alles, was du wissen musst!

Lesezeit: 6 Min.

Für 2020 gibt es vor allem ein Wort, das dich im Marketing-Alltag fortan begleiten wird: Bewegtbild! Egal ob Videos, GIFs oder Instagram/Facebook Stories. Content in Form von Bewegtbild ist dieses Jahr so wichtig wie noch nie. Warum du Bewegtbild als Tool einsetzen solltest, welche Arten du für dein Business nutzen kannst und wie du ein erfolgreiches Video für Social Media erstellst, zeigen wir dir in diesem Beitrag. Alles, was du zu Videos und Bewegtbild wissen musst!


Warum du 2020 auf Bewegtbild als Social-Media-Tool setzen solltest

Es erhöht die Verweildauer deiner Nutzer/Kunden

Mit Bewegtbild kannst du potenzielle (Neu-)Kunden neugierig machen und sie noch länger auf deiner Facebook-Seite, deinem Instagram-Profil oder deiner Webseite halten. Bei einem Video verweilt man potentiell länger, als bei einem einfachen Bild oder Text. Videos sind für den „Seher“ viel einfacher zu konsumieren – unser „Leben“ ist quasi ein 24h-Live-Stream – wir lassen uns berieseln. Außerdem kann man als Sender (du als Unternehmer) mit Videos eine Geschichte besser transportieren: Mimik, Gestik, Sprache kann man bei einem Video besser rüberbringen, als mit einem Text oder einem Bild. Klingt logisch, oder?

Stärkung deines Brandings

Mit Bewegtbild kannst du dein Branding noch besser positionieren und herausheben. Mit geschickt gewählten Bildern lässt sich die Message deines Unternehmens sofort besser transportieren. Du kannst mit Farben arbeiten, deinem Logo oder Symbolen, die dein Unternehmen widerspiegeln. Video- und Contentproduktion muss nicht immer hochprofessionell oder sehr teuer sein. Es geht vor allem darum, authentisch zu sein und den Nutzer zu erreichen. Da genügt manchmal auch ein einfaches Video, welches mit deinem Mobiltelefon aufgenommen wurde.

 

Inhalte neu aufbereiten

Du hast ein Thema, das bei deinen Kunden und Followern bisher sehr gut angekommen ist? Mit Bewegtbild hast du die Möglichkeit, Inhalte neu aufzubereiten und so mehr Leute dafür zu begeistern. So kann man aus einem erfolgreichen Blogbeitrag auf deiner Webseite mit der richtigen Idee ein Video für Facebook und/oder Instagram drehen. Oder du erstellst aus dem Thema eines Bild-Postings, das bereits viel Interaktion hat, ein passendes Video, das die Thematik noch besser vermitteln kann – oder führst die „Story“ fort und bringst noch mehr Input zu einem interessanten Thema.

 

Kunden anders ansprechen

Die Besucherzahlen auf deiner Website gehen zurück und die „Likes“ deiner Instagram-Bilder stagnieren? Vielleicht spricht der aktuelle Content deine Kunden nicht mehr so an wie früher. Verwendest du schon viel Bewegtbild bzw. Videos? Mit neuen Videoideen bringst du frischen Wind in dein Social-Media-Marketing und kannst deine Kunden auf eine andere Art ansprechen.

 

Analytics & Zielgruppen

Auf Facebook, Instagram & Co hast du die Möglichkeit, deine Videos genau auszuwerten. Wie lange wird geschaut, wie oft geteilt? Wann springen die „Zuseher“ beim Video ab? Schon in den den ersten 3 Sekunden? Bei einem Text oder Bild ist diese Möglichkeit nicht gegeben. Bei Videos kannst du direkt ermitteln, wie gut sie angekommen sind. Die Analytics von Videos bieten dir noch einen extrem großen Vorteil: du kannst aus Video Viewer auf Facebook oder Instagram eine eigenen Zielgruppe (=Custom Audiences) erstellen. So kannst du zum Beispiel eine Customer Audience mit allen Personen erstellen, die dein Video mindestens 50% angesehen haben. Das ermöglicht es dir, über Video Content Sales Funnels zu bilden: wenn sich ein potentieller Neukunde zwei oder auch mehrere Videos zu mindestens 50% angesehen hat, ist er mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit an deinem Produkt bzw. deiner Dienstleistung interessiert. Wie das genau funktioniert – Schritt für Schritt – lernst du bei uns im Facebook Ads Workshop.


7 Arten von Bewegtbild, die du für dein Business nutzen kannst

 

Erklärvideos

Für sämtliche Themen im Bereich Bildung gibt es Erklärvideos. Aber du kannst diese Art auch für dein Business nutzen. Du kannst deine Dienstleistung oder dein Produkt in kurzer Zeit im Video erklären und den Nutzen bzw. USP vorführen. Diese Form eignet sich besonders gut, wenn es sich um Produkte oder Dienstleistungen handelt, die Erklärungsbedarf haben und wo der Kunden nicht auf den ersten Blick erkennt, was sein Nutzen oder USP dabei ist. Im Vordergrund steht: WIE nutzt man das und WAS bringt es dem Kunden. Der Kunde sollte sich denken: „Das will ich haben – das löst mein „Problem.“

 

Imagevideo

Ein Video sagt mehr als tausend Worte. Warum deinen Kunden nur sagen, worum es bei deinem Unternehmen geht und was du machst, wenn du es ihnen auch mittels Bewegtbild mit einem kurzen Imagevideo zeigen kannst.

 

Produktvideo

Ähnlich wie ein Erklärvideo, nur spezialisiert sich diese Art von Bewegtbild auf ein Produkt oder eine Dienstleistung. So kannst du einen Workshop vorstellen und was deine Kunden lernen können oder ein materielles Produkt und wie man es richtig und effektiv benutzt. Das richtet sich ganz nach deinem Unternehmen. Für Kameras, Mobiltelefone etc. gibt es viele Produktvideos, die das „neue“ Produkt komplett vorstellen.

 

Anleitungen & Tutorials & DIY

Tutorials bzw. Do-It-Yourself-Videos dienen dazu, dem Kunden genau zu zeigen, was er wie machen kann. Im Bastelbereich gibt es diese Art von Videos oft, aber auch im Social-Media-Bereich werden sie immer beliebter. Für Unternehmen kann es eine gute Möglichkeit sein, um dem Kunden Mehrwert zu liefern und die Produkte und Dienstleistungen im Einsatz vorzustellen. Mit Tutorials etabliert man sich selbst als „Experte“ und vermittelt dem Kunden das Gefühl, dass man sich in der Branche auskennt – und deshalb im Idealfall ein kompetenter Partner ist.

 

Behind-the-scenes

Social Media kehrt langsam wieder zu den Ursprüngen zurück. Eine tolle Online-Präsenz ist nach wie vor wichtig, aber es muss nicht mehr alles „perfekt“ sein. Deshalb sind Behind-the-scenes-Videos aktuell besonders beliebt. Weil man so den Alltag eines Unternehmens zeigen kann.

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Instagram Stories

Ja, auch Instagram Stories gehören zur Familie der Bewegtbilder. Mit Instagram Stories kann man perfekt Momente und Themen einfangen, für die ein normales Video zu lange wäre. Ein Story-Element hat nur 15 Sekunden. Die Kommunikation mit Kunden über Instagram Stories zeigt den Menschen hinter dem Account (und dem Unternehmen). Mehr zu Instagram Stories und worauf du bei Instagram achten solltest, erfährst du bei uns im Instagram Workshop!

 

GIFs

Auch wenn GIFs eine andere Art des Bewegtbildes sind, auch sie gehören auf diese Liste. GIFs sind animierte Bilder, die man zB in Instagram Stories nutzen kann. Warum sind sie wichtig für dich als Unternehmer? GIFs können ein Weg sein, um Aufmerksamkeit und Reichweite für dein Unternehmen zu generieren, ohne werblich zu wirken. Auch stärken sie massiv dein Branding! umundauf.at hat auch eigene eigenen GIFs. (Bei der GIF-Suche in den Instagram Stories einfach „umundauf“ eingeben.) Hier auch unser Blogbeitrag mit dem Thema: „GIF – Emotionen, Gefühle & Botschaften in Endlosschleife


8 Tipps für erfolgreiche Videos auf Social Media

 

Content Produktion

Ein erfolgreiches Video fängt schon bei der Content Produktion an. Bevor du auch nur eine Minute filmst, mach dir einen ungefähren Plan, welche Szenenbilder und Ausschnitte du im Video haben möchtest. Das verschafft dir einen kleinen Überblick.

 

Mehrwert liefern oder Geschichte erzählen

Ein gutes Video deckt immer mindestens einen von drei Punkten ab: entweder das Video liefert Mehrwert, erzählt eine Geschichte und ruft so Emotionen hervor oder unterhält den Nutzer. Wenn dein Video nichts davon macht, wird es mit ziemlicher Sicherheit auch nicht erfolgreich werden.

 

Zielgruppe beachten

Auch bei Videos heißt es: vergiss deine Zielgruppe nicht! Egal um welches Content-Format es sich handelt, du musst immer im Hinterkopf behalten, wen du damit ansprechen willst. Das beste Video bringt nichts, wenn du Witze aus den 80er einbaust, deine Zielgruppe aber 16-24 Jahre alt ist. Je jünger die Zielgruppe, desto schneller müssen auch die Schnitte sein.

 

Die ersten 3 Sekunden

Der Einstieg eines Videos muss spannend oder interessant sein. Wenn der Nutzer nicht gleich am Anfang „eingefangen“ wird, schaut er sich das Video nicht weiter an. Du musst es also in den ersten 3 Sekunden schaffen, dass die Menschen dranbleiben und sich fragen „Was passiert als nächstes?“ Niemand hat Zeit und Aufmerksamkeit für ein langweiliges Video. Man braucht kein Intro oder Outro, sondern muss gleich (!) zum Punkt kommen.

 

Schnelle Schnitte, gute Lichtverhältnisse & Co

Für ein erfolgreiches Video brauchst du nicht immer das teuerste Equipment oder eine Filmcrew. Aber es gibt ein paar Tipps, die du vor, nach und während des Filmens beachten solltest.

VOR: mildes Tageslicht ist das beste Licht, um zu filmen. Solltest du das nicht zur Verfügung haben, kannst du Tageslichtlampen verwenden. Achte auch darauf, WIE du filmst (Hoch- oder Querformat). Je nachdem, für welche Social-Media-Plattform das Video gedacht ist.
WÄHREND: verwackelte Bilder solltest du vermeiden. Das schreckt den Nutzer eher ab. Wenn du draußen filmst, immer auf Windgeräusche etc achten. Das kann deinen Sound schnell kaputt machen. Einstellungsgrößen sind auch sehr wichtig (dazu aber gleich mehr).
NACH: achte bei der Bearbeitung auf schnelle Schnitte und reihe unterschiedliche Einstellungsgröße aneinander, um das Video interessanter zu machen.

 

Unterschiedliche Einstellungsgrößen

Wie zuvor kurz erwähnt sind während des Filmens unterschiedliche Einstellungsgrößen besonders wichtig. Was bedeutet das? Je nachdem, was du wie nah und genau filmst, handelt es sich um eine andere Einstellung. Bei einer Person, die auf dem Video Ganzkörper zu sehen ist, nennt man das Halbtotale. Totale wäre, wenn du noch weiter vom Objekt weg gehst und mehr Hintergrund um die Person herum hast. Wenn du zB nur die Augen der Person filmst, ist das eine Detailaufnahme. Je näher, desto persönlicher. (Deshalb funktionieren Instagram Stories auch so gut und der Nutzer fühlt sich direkt angesprochen.) Klingt etwas verwirrend? Vielleicht hilft dir dieses Bild:

Tipp: Verschiedene Einstellungen machen das Video interessanter und lebendiger. Indem du diese Einstellungen abwechselnd nutzt, kannst du besser eine Geschichte bzw. Story zählen.

 

Plattform-affin arbeiten

Je nach Social-Media-Plattform gibt es Unterschiede in den Bereichen Format und Länge des Videos. Für Instagram sind Videos als MP4 und in der Größe 1:1 oder 4:5 genau richtig, in den Stories 16:9. Auch die Länge der Videos kann sich unterscheiden. Bei deinem Video also darauf achten, dass du für das richtige Format filmst (zB Hochformat bei Stories) und beim Schnitt die Videolänge beachtest.

 

Untertitel

Ca 80% der Social-Media-Nutzer schauen Videos wenn sie unterwegs sind oder in der Öffentlichkeit: ohne Ton. Das bedeutet aber nicht, dass du Musik oder Sound vernachlässigen sollst. Füge deinen Videos Untertitel bei, damit auch Menschen, die in der U-Bahn sitzen und keine Kopfhörer haben, deinem Video folgen können. Ausnahme: man versteht die Handlung bzw. um was es geht auch ohne Ton.


Bonus-Tipp Youtube: teile deine Youtube-Videos NICHT direkt (mit Link) auf Facebook. Youtube gehört zu Google und ist somit ein direkter „Konkurrent „von Facebook. Lade das Video immer nativ auf die jeweilige Plattform hoch, sonst drosselt Facebook die Reichweite deines Posts (wer promotet schon gerne seine Mitbewerber …).

Das waren unsere Tipps für den Social Media Marketing Trend des Jahres: Bewegtbild. Alles, was du über Videos & Co wissen musst um 2020 damit erfolgreich zu sein.

 

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