Empfehlungsmarketing im Social Media

Lesezeit: 5 Minuten

Social Media Blog umundauf.at

Die Macht der Bewertungen auf Social Media Plattformen
und welche Auswirkungen sie haben

 

„Nächste Woche geht’s für mich nach Ibiza. Welche Unterkunft buche ich?“

„Ich habe vor mir ein neues Notebook zu kaufen. Was denken andere Kunden über das neue MacBook Pro?“

„Das beste italienische Restaurant in Wien?“

„Die Teilnahme beim nächsten Radrennen? Was sagen die bisherigen Teilnehmer über das Event?“

Fragen, die viele von uns vor Kaufentscheidungen nicht nur direkt an Freunde, Bekannte und Verwandte stellen, sondern auch immer häufiger Antworten in Bewertungen bzw. Rezensionen in sozialen Netzwerken suchen. Nahezu auf jeder Plattform können Kunden und Gäste bereits bewerten. Klassische Bewertungsportale, wie TripAdvisor, holidaycheck, aber auch auf Google Rezensionen, Facebook und Webseiten wie Amazon, Zalando, Media Markt und viele mehr, findet man Bewertungen. Eine Empfehlung für ein ansässiges Lokal, eine Unterkunft, einen Arzt, ein technisches Produkt, eine Beratungsleistung uvm. trägt erheblich zu unserer Kaufentscheidung bei. Je besser die Bewertungen – sozusagen die Empfehlungen Dritter – desto eher kaufen wir bzw. entscheiden uns dafür.

Natürlich können auch wir selbst jederzeit unsere Stimme für oder gegen ein Produkt, eine Dienstleistung oder eine Location online abgeben.

Zusammengefasst: Heute ist es uns möglich fast alles im World Wide Web zu bewerten und diese Bewertungen tragen oft einen großen Teil dazu bei, dass Produkte, Dienstleistungen oder auch Unterkünfte/Reisen tatsächlich erstanden, in Anspruch genommen oder gebucht werden.

 

Bewertungen auf Facebook und Co zulassen?

 

Google rechnet Bewertungen der unterschiedlichen Plattformen auch ins Ranking der Google-Suche ein, was so viel bedeutet, dass Unternehmen, Produkte oder Dienstleistungen, die sehr gute Bewertungen erhalten, auch eher in der Google-Suche ausgespielt werden. Umso wichtiger ist es, gerade als Unternehmen die Bewertungsfunktion durch Kunden/Gäste auch zuzulassen, zum Beispiel auf der Facebook-Unternehmensseite.

 

Als Unternehmen kann man Bewertungen natürlich nicht direkt beeinflussen. Aus Angst vor negativen Einträgen, Kommentaren und „schlechten“ Bewertungen, schrecken viele Unternehmen davor zurück, diese überhaupt zuzulassen. Diese Angst ist unbegründet, denn wer ein gutes Produkt bzw. Leistung verkauft, braucht auch keinerlei Bedenken in diesem Bereich haben. Mögliche negative Kommentare und Kritik können außerdem immer als Optimierungshilfe angesehen werden. Das Feedback Ihrer Kunden/Gäste kann Ihnen helfen Ihr Produkte oder Ihre Prozesse zu verbessern. So sind Bewertungsplattformen als nützliche Tools anzusehen, Feedback zu sammeln und auszuwerten.

Tipp: Bitten Sie doch Ihre Kunden/Gäste aktiv nach einer Bewertung. Zum Beispiel beim Check-Out an der Rezeption Ihres Hotels, oder in der Bestellbestätigung Ihres Produktes etc. Ein kleiner Hinweis auf die Möglichkeit der Bewertung genügt!

 

Fake Bewertungen

 

Natürlich gibt es die Möglichkeit sich gute Bewertungen auf den einzelnen Plattformen zu erschummeln. Die Frage, die Sie sich dabei aber unbedingt stellen sollten ist: „Was bringt’s?“

Wie bereits erwähnt, wenn Ihre Leistungen/Ihre Produkte in Ordnung sind, haben Sie das absolut nicht notwendig und vom wichtigen, ehrlichen Feedback profitieren Sie so ebenso wenig.

Abgesehen davon sind die Algorithmen vieler Portale bereits so sensibel, dass sie mögliche Fake-Beurteilungen erkennen, löschen und auch abmahnen. Kommt das häufiger vor, kann es in weiterer Folge dann auch dazu führen, von einer Bewertungsplattform gänzlich ausgeschlossen zu werden und so über diese gar nicht mehr auffindbar zu sein.

 

Was bringt die Zukunft?

 

Nicht nur klassische Bewertungsplattformen bieten uns die Möglichkeit unsere Meinung kundzutun als auch Meinung anderer einzuholen. Im Empfehlungsmarketing sind natürlich auch Influencer derzeit großes Thema. Als Meinungsführer in ihrer Zielgruppe wird die Zusammenarbeit mit ihnen für Unternehmen zunehmend wichtiger. Wer den passenden Influencer für sein Unternehmen/seine Produkte findet, hat die Möglichkeit nicht nur von dessen Reichweite zu profitieren. Authentische Empfehlungen eines Meinungsführers beeinflussen selbstverständlich auch die Kaufentscheidung der Zielgruppe.

Einen Influencer im Social Media erkennen Sie übrigens –können Sie es bereits erahnen?- an dessen eigenen Bewertungen auf Plattformen wie Facebook, Instagram, Bloglovin etc. … 😉

 

Das wir also genaugenommen auch schon Menschen bewerten, ist uns vielleicht noch gar nicht so bewusst.

Tipp von uns: Die Netflix-Serie „Black Mirror“ beschäftigt sich in voneinander komplett unabhängigen Folgen mit möglichen Zukunftsszenarien. In Staffel 3 Folge 1 sehen wir eine Zukunft, in der sich alle Menschen gegenseitig über Smartphones bewerten. Umso höher die Bewertungen der Mitmenschen, umso mehr Ansehen genießt man. Aber nicht nur das, denn ein hoher Score bringt auch Benefits in gewissen Lebensbereichen. So hat die Protagonistin dieser Folge nur die Möglichkeit ihre Wunschwohnung zu einem leistbaren Preis zu bekommen, wenn sie einen Mindestscore von 4,5 Sternen erreicht. Zugang zur Arbeitsstätte gibt’s nur mit einer Wertung von mindestens 3 Sternen. Das geht soweit, dass sie im Alltag genau abwägen muss mit wem und wie sie agiert, um primär nur gute Bewertungen von den anderen zu bekommen.

Vorstellbar? Wir finden auf alle Fälle sehenswert!

 

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