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Trends und vor allem Social Media Trends gibt es nahezu wöchentlich. Manche von ihnen entwickeln sich zu Hypes, wie beispielsweise der „Einhorn-Trend“ und andere verschwinden so schnell, wie sie gekommen sind. Aber warum funktionieren sie im Social-Media-Universum so gut? Wir haben uns für unseren neuen Blogbeitrag auf Spurensuche begeben und die wichtigsten Trends der letzten Jahre genauer analysiert.

Grundsätzlich ist zu sagen, dass der Erfolg von Social Media Trends erstmals davon abhängt, wie viele Menschen sich daran beteiligen. Social Networks und eine schnelle Kommunikation machen es aber mittlerweile auch Unternehmen möglich auf diesen Zug aufzuspringen. In manchen Fällen kann das für Unternehmen sehr positiv sein. Wir zeigen dir nun die wichtigsten Trends der letzten Jahre und wie Unternehmen diese zu Marketingzwecken genutzt haben.

Ritter Sport & Der Einhorn Trend

Beginnen wollen wir mit dem Trend von dem sich bis ins Jahr 2018 noch immer nicht alle Marketer verabschiedet haben. Das Einhorn! Gestartet ist der Einhorn Trend im Jahr 2016, weil immer mehr private Facebook Nutzer diesen Trend aufgegriffen haben. Unternehmen wie Ritter Sport erkannten ihre Chance und produzierten als Marketing-Gag „Einhorn-Schokolade“. Der Ansturm auf die Schokolade war so groß, dass der Webshop des Unternehmens überlastet und die Limited Edition in wenigen Stunden ausverkauft war. Mit dieser Resonanz hatte Ritter Sport selbst nicht gerechnet und nach Protesten von Einhorn Fans, dass sie keine Schokolade mehr ergattern konnten, entschloss sich Ritter Sport weitere Einhorn-Tafeln zu produzieren.

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Quelle: Facebook Ritter Sport 

Aber nicht nur Ritter Sport, sondern auch viele andere Unternehmen, wie zum Beispiel Hofer Österreich oder die Ottakringer Brauerei sind mehr oder weniger „ernsthaft“ auf den „Einhorn-Zug“ aufgesprungen. Das Beispiel der Brauerei zeigt gut, dass man Social Media Trends auch für sich nutzen kann, ohne wirklich viel Geld in die Produktion von Limited-Editions zu stecken.

https://www.facebook.com/HOFER.AT/photos/a.390733894353770.91966.216503361776825/1478044588956023/?type=3&theater

Quelle: Facebook Hofer Österreich

https://www.facebook.com/OttakringerBrauerei/photos/a.416331060329.213663.52083695329/10155203714840330/?type=3&theater

Quelle: Facebook Ottakringer Brauerei

Opel & die grantigste Katze der Welt – Grumpy Cat

Grumpy Cat wurde vor allem durch Memes, welche seit dem Jahr 2013 durch das Web geistern, bekannt. Abermals teilten, anfangs vor allem private Facebook Nutzer, Bilder der grantigen Katze. Im Jahr 2016 wagte erstmals auch ein Unternehmen, diesen Trend in die Marketing Strategie aufzunehmen und #OpelGoesGrumpy war geboren. Die Kampagne des Autoherstellers brach alle Regeln und Normen des Social Media Marketings und Community Managements. Opel wollte etwas Neues machen. Etwas, dass sonst noch keiner macht. Also haben sie sich einfach das schlechteste Testimonal besorgt, das sie finden konnten: Grumpy Cat. Und was macht Grumpy Cat? RICHTIG: Grumpy sein! Und um das glaubhaft umzusetzen, musste Opel auch die Kommunikation auf den Social Media Kanälen anpassen. Aber lest am besten einfach selbst, wie das in der Praxis umgesetzt wurde:

Quelle: Facebook Opel

Wird uns Grumpy Cat Trend also jemals wieder verlassen?

Quelle: via GIPHY

I bims & Vong her

An diesen Wörtern ist im letzten Jahr bestimmt niemand vorbeigekommen. Entstanden ist der Hype durch die Facebook-Seite „Nachdenkliche Sprüche mit Bilder“ und auch dieser Trend wurde von unzähligen Unternehmen aufgegriffen, um die eigenen Marketing-Aktivitäten im Netz zu pushen. Die Sparkasse war eines der Unternehmen, die gewagt haben, was sich viele andere anfangs nicht getraut haben. Die Jugendsprache in einer Marketing Kampagne offline, sowie als auch online, aufzugreifen. Doch dafür mussten sie auch viel Kritik einstecken. Aber Social Media Management lebt grundsätzlich von dem Motto: „Du kannst es nicht allen Recht machen“. Und deswegen fand die ungewöhnliche Aktion auch bei vielen Facebook Nutzern Anklang.

https://www.facebook.com/sparkasse/photos/p.1092470567456809/1092470567456809/?type=3&theater

Facebook

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Quelle: Facebook Sparkasse

Auch die Wiener Linien sprangen – spät aber doch noch – auf diesen Social Media Trend auf.

https://www.facebook.com/wienerlinien/photos/a.169139486471301.52148.137620279623222/1758753407509893/?type=3&theater

Quelle: Facebook Wiener Linien 

Der Lauch-Trend & warum auf Social Media wirklich ALLES trendy werden kann.

Der wahrscheinlich aktuellste Trend im Moment ist der – LAUCH! Aber wir können euch leider auch nicht erklären warum und vor allem wann das eigentlich schon wieder ein Social Media Trend geworden ist.  Aber dieses Beispiel zeigt deswegen auch sehr eindrucksvoll, dass es für Social Media Trends definitiv keine Grenzen gibt. Unternehmen können wirklich jeden noch so komischen Trend für sich nutzen. Auch, wenn es wie im Beispiel von Rauch, nur als Scherz gemeint ist.

https://www.facebook.com/RauchJuice/photos/a.222591151090993.76871.220042388012536/2127018750648214/?type=3&theater

Quelle: Facebook Rauch Fruchtsäfte

Quelle: Facebook HelloFresh

Wie kann ich nun Social Media Trends für mein Unternehmen nutzen?

Wie einige Beispiele hier zeigen, können sich Unternehmen Social Media Trends sehr gut zu nutze machen. Hier ist zu beachten, dass nicht alle deine Follower erfreut sein werden, wenn du dich beteiligst. Geht ein Unternehmen dieses Wagnis ein, muss auch mit Gegenwind gerechnet werden.

Falls du planst einen Trend mitzumachen, dann bitte nicht gezwungenermaßen auf den nächstbesten Zug aufspringen, der vorbeifährt. Überleg dir lieber sehr genau, wie und vor allem welchen Trend du mitmachen möchtest.

Du solltest dir Fragen stellen, wie:

  • Passt dieser Trend zu meiner Zielgruppe?
  • Kennt der größte Teil meiner Zielgruppe den Trend und sind sie demgegenüber positiv gestimmt?

Kannst du diese Fragen mit „Ja“ beantworten? Dann finden es deine Fans mit hoher Wahrscheinlichkeit gut, dass du den Trend mitgemacht hast. Sei dir aber bitte trotzdem bewusst, dass Mitarbeiter und vor allem erfahrene Community Manager bereit stehen sollten, um Kommentare der User zu beantworten.

Und noch etwas: Trends mitzumachen ist nicht kindisch – es lässt Marken und Unternehmen in den Augen der meisten Konsumenten sympathischer wirken. Und wir alle wollen doch geliebt werden! Oder nicht?

Deswegen ist gute Vorbereitung PFLICHT! Sonst kann dies negative Auswirkungen auf das Markenimage haben. Lass dich am besten von erfahrenen Social Media Managern beraten, wie du Trends mitmachen kannst. Wir von umundauf.at helfen dir natürlich auch sehr gerne dabei.

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Wir sind offizieller Meta Business Partner. Martina Eggenfellner ist zusätzlich Meta-zertifizierte Mediabuchungsexpertin & Marketing Developerin.

Die Zertifizierungen „Mediabuchungsexpertin“ und  „Marketing Developer“ zeichnen Personen aus, die eine fortgeschrittene Kompetenz im Umgang mit technischen Facebook Marketinglösungen, Werberichtlinien und Best Practices bei der Buchung von Werbeanzeigen auf Facebook und Instagram vorzeigen. Zusätzlich sind wir offizieller Meta Marketing Partner.