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Hast du bereits viel Geld und Zeit in aufwendige Shootings, Videodrehs, detaillierte Briefings und ausgefeilte Social-Media-Konzepte investiert, doch der erhoffte Erfolg deiner Anzeigen bleibt in Form von Likes, Conversions oder Reichweite aus? Dann könnte die Lösung für dich User Generated Content – kurz UGC – sein. In diesem Beitrag erfährst du, was sich hinter UGC verbirgt und wie du mit fünf Tipps das Beste aus deinen UGC-Anzeigen herausholen kannst.

Was ist UGC ?

UGC steht für User Generated Content und bedeutet soviel wie „vom Nutzer generierte Inhalte“. Bei UGC kann es sich sowohl um Bild-, als auch Text- oder Videocontent handeln. Neben der Option, diese UGC-Inhalte selbst herzustellen, hast du auch die Möglichkeit, mit externen Creator*innen zusammenzuarbeiten, welche Content im UGC-Stil für dich erstellen. Hierbei können die Creator*innen in Absprache mit deinem Unternehmen Videos & Co. produzieren, in denen sie ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung vorstellen, welche im Anschluss für deine Social Media Ads auf Plattformen wie Facebook, Instagram oder TikTok benutzt werden können.

1. Nutze UGC-Creator Plattformen

Du möchtest nun also mit UGC-Ads durchstarten, aber stehst vor der Herausforderung, nicht zu wissen, wie und wo du beginnen sollst? Außerdem mangelt es dir an zeitlichen Ressourcen, um Creator*innen auf Instagram und TikTok zu suchen? Möglicherweise bist du bereits auf Plattformen wie fiverr oder speekly gestoßen. Hier kannst du aus einem umfangreichen Portfolio von Freelancer*innen in verschiedenen Bereichen deine potenziellen UGC-Creator*innen kontaktieren und deine UGC-Ads mit nur wenigen Klicks in Auftrag geben. Ein großer Vorteil dabei ist, dass rechtliche Fragen wie die Nutzungsrechte des Video-Contents bereits im Vorfeld geklärt sind.
So sehen diese Plattformen aus:

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(Quelle: speekly.de)

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(Quelle: fiverr.com)

💡 Unser Zusatztipp: Nutze den TikTok Creator Marketplace, um dich direkt mit UGC-Creator*innen zu connecten und sie mit UGC-Content zu beauftragen.

2. Keep it real – achte auf authentische UGC-Inhalte

Authentizität sollte das Fundament einer jeden UGC-Kampagne sein. Durch authentische UGC-Inhalte baust du Vertrauen auf und förderst eine tiefere Bindung zwischen deiner Zielgruppe und deinen Angeboten. Deine UGC-Kampagnen sollen die Bedürfnisse der Nutzer*innen optimal erfüllen, indem du ihnen beispielsweise informativen, lösungsorientierten und relevanten Content mit Mehrwert bietest. Idealerweise ist die Anzeige noch zusätzlich so geschickt platziert, dass sie nahtlos in das Nutzer*innenerlebnis integriert ist, ohne auf Anhieb als Werbung erkannt zu werden oder die User*innen-Experience zu beeinträchtigen. Auf diese Weise kannst du nicht nur die Bindung zu deinen Kund*innen stärken, sondern auch das Engagement in deinen Postings steigern.

Coole und authentische Beispiele für deine UGC-Ads findest du zum Beispiel unter dem Hashtag #ugc auf Instagram. ⬇️

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Quelle: instagram.com

3. Orientiere dich an Social Media Trends

Wenn dich etwas selbst fesselt, warum sollte es dann nicht auch deine Zielgruppe ansprechen? Denke stets daran, welcher Content dich zuletzt zum Lachen gebracht hat oder dir langfristig im Gedächtnis geblieben ist. Welche Anzeigen hast du erst beim zweiten Blick als solche erkannt? Orientiere dich an den aktuellen Social-Media-Trends und greife sie in deinen UGC-Ads auf. Mit beliebten Formaten wie Challenges, Hauls oder Unboxings holst du deine Zielgruppe auf Facebook, Instagram oder TikTok perfekt ab. Generell gilt immer: je kreativer und origineller, desto wirksamer!

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4. Wähle die passenden UGC-Creator*innen für deine Zwecke

Für deine UGC-Ads brauchst du Gesichter, die zu deiner Marke passen. Eine Option kann eine Zusammenarbeit mit unabhängigen Creator*innen sein, welche deine Marke bestens vertreten können. Im Unterschied zum Influencer*innen Marketing greifst du hier zu „normalen“ Nutzer*innen. Ein Briefing zu Beginn sollte nochmals die Botschaft der UGC-Werbung, die Tonalität bzw. die Marken- und Unternehmenswerte deines Unternehmens thematisieren.

Noch zusätzliche Tipps für effektives Influencer-Marketing findest du außerdem hier: „5 Tipps für effektives Influencer Marketing auf Facebook & Instagram“

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5. Sichere dich rechtlich ab

Abschließend solltest du beachten: UGC-Marketing kann zu rechtlichen Herausforderungen führen, gerade in Bezug auf die Nutzung von geistigem Eigentum und Urheberrechten. Bevor du eine Zusammenarbeit mit eine*m UGC-Creator*in beginnst, solltest du daher folgende Punkte klären, um eine reibungslose Kooperation zu gewährleisten:
➡️ Darf der Content für Werbeanzeigen verwendet werden?
➡️ Ist eine nachträgliche Änderung des Contents gestattet?
➡️ Wie lange darf ich den Content nutzen?
➡️ Kann der Content nach der Zusammenarbeit erneut verwendet werden?
Wenn du diese Punkte im Vorfeld klärst, steht deiner erfolgreichen UGC-Kampagne mit Sicherheit nichts mehr im Wege.

Fazit:

UGC-Marketing ist zweifellos ein starkes und wichtiges Marketing-Tool, das in deine Social Media Strategie integriert werden sollte. Die Mehrheit der Social Media Nutzer*innen möchte nicht direkt mit Werbung konfrontiert werden, somit eignen sich diese authentischen Formate gut, um deine Produkte oder Dienstleistungen auf Facebook, Instagram & TikTok zu vermarkten. Wenn du die UGC-Werbung nicht selbst herstellen möchtest, achte auf eine genaue Absprache mit den Creator*innen und sei immer auf der Suche nach den neuesten Social Media Trends, welche du in deinen UGC-Ads umsetzen kannst.

Möchtest du mehr über die Unterschiede von UGC- und Hochglanz-Contentproduktionen erfahren, dann lies dir doch noch diesen kurzen Blogbeitrag durch: „Contentproduktion mit dem Smartphone vs. Hochglanz-Produktion im Social Media Marketing“.

"Hallo, ich bin Martina Eggenfellner, Gründerin und Geschäftsführerin der Social Media Agentur "umundauf.at". Seit über 13 Jahren bin ich Spezialistin für Social Media Performance Marketing. Ich liebe es, mein langjähriges Wissen in Workshops und Schulungen an meine Kund*innen weiterzugeben."

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Wir sind offizieller Meta Business Partner. Martina Eggenfellner ist zusätzlich Meta-zertifizierte Mediabuchungsexpertin, Creative Strategy Professional & Marketing Developerin.

Die Zertifizierungen „Mediabuchungsexpertin“, „Creative Strategy Professional“ und  „Marketing Developer“ zeichnen Personen aus, die eine fortgeschrittene Kompetenz im Umgang mit technischen Facebook Marketinglösungen, Werberichtlinien und Best Practices bei der Buchung von Werbeanzeigen auf Facebook und Instagram vorzeigen.