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Wer auf Facebook und Instagram Anzeigen schalten möchte, braucht nicht nur eine gute Strategie und kreative Werbemittel, sondern vor allem ein sauberes Setup im Meta Business Manager. Denn ein falsch eingerichtetes Meta-Werbekonto kann später teuer werden: von abgelehnten Anzeigen über Zahlungsausfälle bis hin zu fehlender Übersicht.

In diesem Artikel zeigen wir dir 11 unverzichtbare Tipps, mit denen du dein Meta-Werbekonto korrekt aufsetzt. So vermeidest du typische Anfängerfehler und legst den Grundstein für eine erfolgreiche und skalierbare Meta-Ads-Strategie.

1. Meta-Werbekonto im Meta Business Manager erstellen

Dein Meta Ads Konto sollte ausschließlich im Meta Business Manager erstellt werden, und zwar im Eigentum deines Unternehmens. Nur so stellst du sicher, dass du die volle Kontrolle über dein Konto hast und es nicht an einzelne Personen gebunden ist.

👉 Wichtig: Verknüpfe gleich alle relevanten Assets nach Erstellung:

  • deine Facebook-Unternehmensseite
  • dein Instagram-Business-Profil
  • gegebenenfalls weitere Zugänge wie Meta Pixel oder Commerce Manager

Das sorgt für ein stabiles Fundament.

2. Währung und Zeitzone korrekt einstellen

Beim Meta Werbekonto Setup musst du Währung und Zeitzone festlegen, und zwar mit absoluter Sorgfalt. Denn: Sobald das Konto aktiv ist und Anzeigen laufen, kannst du diese Einstellungen nicht mehr ändern.

Wenn du versehentlich US-Dollar auswählst oder eine falsche Zeitzone (z. B. New York statt Wien), wird es später unübersichtlich und kann zu fehlerhaften Abrechnungen bzw. Starts deiner Anzeigen führen.

💡 Tipp: Achte beim Erstellen darauf, dass Euro und deine lokale Zeitzone (Wien) korrekt hinterlegt sind.

3. Zahlungsmittel hinterlegen – am besten zwei

Ohne Zahlungsmittel läuft keine Anzeige. Hinterlege mindestens eine Kreditkarte, da dies die stabilste Lösung bzw. das sicherste Zahlungsmittel für Meta ist.

Noch besser: Lege ein zweites Zahlungsmittel an – entweder eine weitere Kreditkarte oder ein PayPal-Konto. Das schützt dich davor, dass deine Kampagnen plötzlich stoppen, weil eine Zahlung nicht durchgeht. Meta hasst nichts mehr als eine abgelehnte Zahlung.

4. Richtige Rechnungsadresse mit UID-Nummer

Ein häufig übersehener Punkt: die Rechnungsadresse. Hinterlege deine vollständigen Unternehmensdaten inklusive UID-Nummer.

Beachte:

  • Pro Werbekonto kann nur eine Rechnungsadresse hinterlegt werden.
  • Wenn du mehrere Abrechnungen mit verschiedenen Adressen benötigst, musst du separate Meta-Werbekonten einrichten.

5. Meta-Werberichtlinien kennen und beachten

Bevor du loslegst, solltest du die Meta-Werberichtlinien gründlich kennen. Meta ist hier streng: Verstöße können zu abgelehnten Anzeigen, eingeschränkten Konten oder sogar einer kompletten Sperre deines Meta Business Managers führen.

Die Richtlinien decken Themen wie verbotene Inhalte, diskriminierende Zielgruppenansprache oder die Bewerbung sensibler Produkte ab. Lies dich unbedingt ein, bevor du die erste Kampagne startest.

6. Begünstigten und Zahlenden korrekt hinterlegen

Gerade in der EU wichtig: In den Einstellungen des Meta-Werbekontos muss klar vermerkt sein, wer der Begünstigte und wer der Zahlende ist. Diese Pflichtangaben sorgen für Transparenz und sind für eine saubere Buchhaltung entscheidend.

7. Zielgruppensegmente einrichten

Schon beim Setup lohnt es sich, deine Zielgruppenstruktur vorzubereiten. Hinterlege beispielsweise:

  • Bestandskund*innen
  • Website-Besucher*innen (über den Meta Pixel)
  • Personen, die mit deinem Instagram- oder Facebook-Profil interagieren

Diese Zielgruppensegmente sind der Schlüssel, um später effizient Retargeting zu betreiben oder Prospecting Zielgruppen für Neukundengewinnung zu erstellen.

8. Tageslimit bei neuen Werbekonten beachten

Meta gibt neuen Werbekonten ein begrenztes Tagesbudget. Du kannst also nicht sofort mehrere tausend oder hundert Euro am Tag investieren.

Dieses Limit steigt erst mit der Zeit, wenn Anzeigen regelmäßig ausgeliefert werden und alle Rechnungen pünktlich bezahlt sind (sprich deine hinterlegten Zahlungsmittel reibungslos funktionieren).

👉 Plane also voraus: Wenn du zu saisonalen Peaks wie Weihnachten oder Black Friday größere Budgets einsetzen willst, starte früh genug mit deinen Anzeigen. So erhöhst du dein Tageslimit rechtzeitig und verlierst nicht am Ende Umsatz.

9. Einschränkungen auf Kontoebene festlegen

Über die Meta Werbeeinstellungen im Konto kannst du bereits auf Kontoebene gewisse Einschränkungen festlegen:

  • Zielgruppeneinschränkungen: Länderbegrenzungen z. B. nur DACH-Region: Deutschland, Österreich, Schweiz – dann ist dein Meta Werbekonto auf diese Länder beschränkt
  • Platzierungseinschränkungen (z. B. Ausschluss des Audience Network) auf Werbekontoebene

Das spart dir später Zeit und sorgt für konsistente Kampagnen und vermeidet Fehler.

10. Einheitliche Benennung für Meta Kampagnen entwickeln

Ein oft unterschätzter Erfolgsfaktor: ein klares Naming-System. Lege gleich zu Beginn eine einheitliche Struktur für alle 3 Ebenen fest: Kampagnen, Anzeigengruppen und Anzeigen.

Vorteile:

  • Alle Mitarbeitenden finden sich leichter zurecht.
  • Historische Kampagnen wie „Black Friday“ kannst du über mehrere Jahre hinweg vergleichen und über Filter sofort anzeigen lassen.
  • Reporting und Optimierung werden deutlich effizienter.

11. Budget-Limits hinterlegen

Schütze dich vor Fehlern, indem du ein Ausgabelimit auf Meta Werbekontoebene einrichtest.

Du hast zwei Optionen:

  • Monatliches Limit: z. B. max. 10.000 € pro Monat – wird automatisch am Anfang des nächsten Monats zurückgesetzt.
  • Gesamtlimit: z. B. max. 20.000 € insgesamt – unabhängig vom Zeitraum.

So hast du eine Art „doppelten Boden“, falls jemand versehentlich ein zu hohes Budget auf Kampagnenebene einstellt.

Fazit: Erfolgreiches Meta-Ads-Setup beginnt beim Werbekonto

Ein sauberes Meta-Werbekonto ist die Basis für erfolgreiche Facebook- und Instagram-Werbung.

Wenn du diese 11 Tipps beherzigst, hast du die optimale Grundlage, um deine Meta Paid Kampagnen effizient zu steuern, Fehler zu vermeiden und dein Meta Werbebudget bestmöglich einzusetzen.

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"Hallo, ich bin Martina Eggenfellner, Gründerin und Geschäftsführerin von "umundauf.at", einer Social Media Agentur mit über 13 Jahren Erfahrung im Bereich Social Media Performance Marketing. Es ist meine Leidenschaft, mein umfassendes Fachwissen in Workshops und Schulungen weiterzugeben und so meine KundInnen auf ihrem Weg zu mehr Erfolg in den sozialen Medien zu unterstützen."

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Wir sind offizieller Meta Business Partner. Martina Eggenfellner ist zusätzlich Meta-zertifizierte Mediabuchungsexpertin, Creative Strategy Professional & Marketing Developerin.

Die Zertifizierungen „Mediabuchungsexpertin“, „Creative Strategy Professional“ und  „Marketing Developer“ zeichnen Personen aus, die eine fortgeschrittene Kompetenz im Umgang mit technischen Facebook Marketinglösungen, Werberichtlinien und Best Practices bei der Buchung von Werbeanzeigen auf Facebook und Instagram vorzeigen.