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Die Art und Weise, wie wir auf LinkedIn interagieren, hat sich grundlegend gewandelt. Während klassische Unternehmensseiten oft mit einer gewissen Distanz wahrgenommen werden, stehen heutzutage die Menschen im Mittelpunkt der Plattform. LinkedIn hat diesen Trend erkannt und mit den Thought-Leader-Ads ein Format geschaffen, welches die persönliche Stimme in den Fokus rückt. Mit diesem Tool kannst du die Expertise deines Teams gezielt nutzen, um deine Botschaften nahbarer in den Feed deiner Zielgruppe zu bringen. Es ist die perfekte Kombination aus persönlichem Beitrag und professioneller Reichweite.

1. Psychologische Vorteile und messbare Performance-Steigerung

Der Erfolg von Thought-Leader-Ads basiert auf dem Prinzip von Vertrauen und Identifikation. Im B2B-Bereich treffen Menschen Entscheidungen oft aufgrund von Sympathie und Kompetenz der handelnden Personen. Wenn deine Zielgruppe die Gesichter hinter der Marke sieht, sinkt die Hemmschwelle zur Interaktion massiv.

In der Praxis zeigt sich das durch eine deutlich höhere Authentizität. Beiträge, die auf echten Erfahrungen basieren, strotzen vor Relevanz und heben sich von den üblichen Ads ab. Das kann zu messbar höheren Engagement Rates und geringeren Klickpreisen im Vergleich zu Standard-Ads führen. Wenn etwa ein*e Expert*in einen Fachbeitrag veröffentlicht, wird dies von der Community als wertvoller Content und nicht als störende Werbung wahrgenommen.

2. Strategische Ziele und unterstützte Formate

Bevor mit der Umsetzung gestartet wird, ist ein Blick auf die technischen Rahmenbedingungen wichtig. Thought-Leader-Ads sind aktuell exklusiv für die Kampagnenziele Markenbekanntheit (Brand Awareness) oder Engagement verfügbar. Verschiedene Formate können dafür genutzt werden, um die Botschaft optimal zu platzieren.

Unterstützt werden derzeit Einzelbildanzeigen, Videoanzeigen, Artikel und Newsletter sowie Event Ads. Bei Bild und Video gibt es keinen direkten Call-to-Action-Button, URLs können aber direkt im Einleitungstext untergebracht werden. Spezielle Formate wie Umfragen, Dokumente oder Beiträge mit mehreren Bildern sind momentan noch nicht für eine Bewerbung freigeschalten.

3. Die richtige Rollenverteilung und der Freigabeprozess

Damit Thought-Leader-Ads technisch umgesetzt werden können, benötigt der Account spezifische Berechtigungen. Auf der Firmenseite muss man entweder als Super-Admin oder Content-Admin hinterlegt sein. Ein weiterer zentraler Punkt ist die Kommunikation mit den Ersteller*innen. Sobald im Kampagnen-Manager auf „Vorhandene Inhalte durchsuchen“ geklickt und der Reiter „LinkedIn Mitglieder“ ausgewählt wird, kann über den Namen der Person der passende Beitrag ausgewählt und der Prozess angestoßen werden. Die Person, deren Content gepusht werden soll, erhält daraufhin eine automatische Benachrichtigung per E-Mail von LinkedIn. Darin findet sie einen direkten Link zu einer Freigabeseite, auf der sie die Sponsoring-Anfrage prüfen und mit einem Klick bestätigen kann. Erst nach dieser ausdrücklichen Zustimmung ist die Anzeige für die Kampagne freigeschaltet.

Fazit

Thought-Leader-Ads sind die ideale Brücke zwischen klassischem Performance Marketing und modernem Corporate Influencing. Durch die Kombination aus bezahlter Reichweite und der Überzeugungskraft echter Expert*innenmeinungen erzielst du eine Resonanz, die mit reinem Corporate Content kaum erreichbar ist. Wenn du langfristig Vertrauen aufbauen und deinen Expertenstatus untermauern willst, solltest du dieses Format fest in deinen Marketing-Mix integrieren.

Weitere LinkedIn-Tipps findest du hier: „LinkedIn-Formate im Überblick: Beiträge, Dokumente, Umfragen & mehr richtig nutzen“.

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