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Werbung auf Facebook und Instagram ist seit vielen Jahren ein großes Thema. So gut wie jedes Unternehmen schaltet heutzutage Paid Kampagnen auf diesen Plattformen. Das ist ja auch gar nicht so schwer, wenn man sich ein wenig im Werbeanzeigenmanager „gespielt“ hat, nicht wahr? Nun, was die wenigsten wissen: Es gibt von Meta festgelegte (oft recht strenge) Werberichtlinien.

Ja, richtig gehört! Das sind sozusagen die „Spielregeln“, um im Meta Universum Werbung schalten zu können. Wenn du gegen die Werberichtlinien verstößt, bekommst du eine Mahnung von Facebook. Falls dies öfters vorkommen sollte, können dein Werbekonto UND deine Facebook Seite gesperrt werden. Im schlimmsten Fall auch dein privates Facebook Profil. Und das für immer. Das klingt jetzt vielleicht dramatisch, Facebook ist in dieser Hinsicht allerdings sehr streng. Falls dir das bereits passiert sein sollte, kannst du dir unseren Blogbeitrag „Dein Facebook Werbekonto wurde gesperrt?“ durchlesen.

Damit das aber erst gar nicht passiert, stellen wir dir heute die 5 wichtigsten bzw. relevantesten Werberichtlinien auf Facebook und Instagram vor:

1️⃣ Einverständnis Ad Policies – Werberichtlinien

In den Meta Werberichtlinien gibt es 31 verbotene Inhalte und 14 eingeschränkte Inhalte. Sobald du eine bezahlte Anzeige im Meta Universum schaltest (auch wenn es nur 1 € ist), stimmst du automatisch den Werberichtlinien zu. Und zwar, dass du sie vollinhaltlich gelesen und verstanden hast. Und, dass du dich natürlich auch ausnahmslos daran hältst. Mit der aktiven Freischaltung deiner Werbekampagne unterschreibst du sozusagen, dass du alle Werberichtlinien kennst und diese auch vollständig einhältst.

Werbetreibende sind dafür verantwortlich, dass sie sämtliche geltende Gesetze und Vorschriften kennen und einhalten. Die Nichteinhaltung der Nutzungsbedingungen und der Werberichtlinien kann zu einer Vielzahl von Konsequenzen führen, einschließlich der Stornierung der von dir geschalteten Werbung und der Kündigung deines Kontos.“ – so Meta.

Nach dem Freischalten deiner Werbeanzeige wird automatisch überprüft, ob sie den Werberichtlinien entspricht. Wichtig: Nicht nur die Anzeige selbst wird kontrolliert, sondern auch die verlinkte Landing Page muss den Werberichtlinien entsprechen!

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2️⃣ Persönliche Eigenschaften (Verbotene Inhalte Nr. 11)

Du darfst mit deinen Werbeanzeigen keine persönlichen Eigenschaften der User*innen direkt oder indirekt ansprechen oder diese in deiner Anzeige miteinbeziehen. Die direkte Ansprache bzw. das Personalisieren der Ansprache stellt hier das größte Problem dar. Versuche daher, so oft es geht zu verallgemeinern, wenn es sich um persönliche Eigenschaften handelt.

Zu diesen persönlichen Eigenschaften zählen: ethnische Zugehörigkeit, Herkunft, Religion, Glaube, Alter, sexuelle Orientierung oder Praktiken, Geschlechtsidentität, Behinderung, Gesundheitszustand/Erkrankungen (phsyische & psychische Gesundheit), finanzielle Situation, Wahlstatus, Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft, Vorstrafen und Namen.

Hier ein paar Beispiele:

Quelle: https://www.facebook.com/policies/ads/prohibited_content/personal_attributes

3️⃣ Diskriminierung (Verbotene Inhalte Nr 3)

Diskriminierung anhand von Herkunft, Geschlecht oder Religion ist sowohl im regulären Gebrauch von Facebook und Instagram verboten, als auch beim Schalten von Werbeanzeigen. Meta beschränkt sich allerdings nicht ausschließlich auf die Textinhalte oder Sujets deiner Anzeige, sondern möchte auch Diskriminierung durch Targetingoptionen verhindern. Dadurch kannst du beispielsweise Jobanzeigen nicht nur an Männer oder nur an Frauen ausspielen. Auch die Beschränkung auf bestimmte Altersgruppen kann in gewissen Bereichen als Diskriminierung angesehen werden.

4️⃣ Persönliche Gesundheit (Verbotene Inhalte Nr 18)

Deine Werbeinhalte dürfen keine negative Selbstwahrnehmung verursachen. Hierzu zählen Werbeanzeigen in Bezug auf Diäten, Gewichtsreduktion oder andere Produkte in Verbindung zu Gesundheit und Körper. Vorher – Nachher Bilder sowie Bilder in Bezug auf Abnehmen sind beispielsweise verboten.

Weitere Beispiele verbotener Inhalte zu persönlicher Gesundheit:

Quelle: https://www.facebook.com/policies/ads/prohibited_content/personal_health

5️⃣ Reißerische Inhalte (Verbotene Inhalte, Nr 10)

„Werbeanzeigen dürfen keinen schockierenden, sensationsheischenden oder gewaltverherrlichenden Content enthalten.“ – so die Richtlinie von Meta. Das bedeutet, dass typisches „Clickbait“ absolut verboten ist. In deinen Werbeanzeigen sollst du also wahrheitsgetreu bleiben und nicht überdramatisieren oder sensationsgeile Überschriften, Fotos oder Videos veröffentlichen. Besonders Acht nimmt Meta in dieser Werberichtlinie auf Gewalthandlungen, unter anderem auch „harmlose“ medizinische Eingriffe.

Fazit

Nun kennst du ein paar der häufigsten missachteten Werberichtlinien. Um langfristig Werbeanzeigen im Meta Universum erfolgreich schalten zu können, ist es enorm wichtig, dass du alle Werberichtlinien kennst, verstehst und diese auch einhältst. Und damit sind alle 31 verbotenen Inhalte und 14 eingeschränkte Inhalte gemeint. Für mehr Informationen, aus welchen Gründen dein Werbekonto (abgesehen von missachteten Werberichtlinien) noch gesperrt werden kann, kannst du dir „5 Tipps, damit dein Facebook Werbekonto nicht gesperrt wird“ durchlesen.

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Wir sind offizieller Meta Business Partner. Martina Eggenfellner ist zusätzlich Meta-zertifizierte Mediabuchungsexpertin & Marketing Developerin.

Die Zertifizierungen „Mediabuchungsexpertin“ und  „Marketing Developer“ zeichnen Personen aus, die eine fortgeschrittene Kompetenz im Umgang mit technischen Facebook Marketinglösungen, Werberichtlinien und Best Practices bei der Buchung von Werbeanzeigen auf Facebook und Instagram vorzeigen. Zusätzlich sind wir offizieller Meta Marketing Partner.